Aktuelles



Wenn ich gehe geht's

Romano Guardini

Eine Wanderung für Trauernde
am Freitag, 19. Juni 2020

Trauer ist wie eine Bergbesteigung. Wir beginnen im Tal und müssen uns langsam in unserem individuellen Tempo nach oben arbeiten bis wir für uns wieder eine neue Lebensperspektive erkennen können. Eingeladen sind Menschen, die um einen anderen trauern. Die etwas anspruchsvollere Wanderung wollen wir immer wieder unterbrechen für Impulse und auf Wunsch auch für Gesprächsbegleitung durch qualifizierte TrauerbegleiterInnen. Dabei lassen wir uns genügend Zeit zum Gehen, schweigen und reden.

My Image

HINWEISE
Feste Schuhe und Trittsicherheit erforderlich. Rucksackverpflegung mitbringen. Gehzeit ca. 3 Std. Wir gehen bei jedem Wetter (außer Gewitter)

ZEIT
10:00 – 16:00 Uhr
TREFFPUNKT
St. Michael am Mummelte vor der Kapelle (B500)
TEILNEHMER
Menschen in Trauer, max. 15 Personen
ANMELDUNG
Direkt online auf der Homepage www.kirche-nationalpark-schwarzwald.de · Telefon 07841 668403
REFERENTEN
Helga Klär, Veronika und Ralf Decker und weitere TrauerbegleiterInnen (Kirche im Nationalpark) · Tel. 0170 1528051


Meine Liebe wird dich finden

Eine Wanderung für Trauernde
am Samstag, 10. Oktober 2020

"Der Tod beendet das Leben, aber nicht die Liebe", so schreibt der Trauerexperte Roland Kachler. Nach dem Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes hat er einen neuen Ansatz in der Trauerbewältigung gesucht und gefunden. Statt den Verstorbenen "loszulassen" lädt er ein, Schritte zu gehen, die helfen, die Liebe des Verstorbenen so zu bewahren, dass eine liebevolle innere Beziehung entstehen kann und auch wieder Glück erlebt werden darf. Auf dieser Trauerwanderung zum Buhlbachsee wollen wir seine Rituale und Übungen in kurzen Impulsen vorstellen und so Schritte gemeinsam gehen, die ihnen dabei helfen können, die Liebe zu ihrem Verstorbenen weiterzuleben.

HINWEISE
Feste Schuhe und Trittsicherheit erforderlich. Rucksackverpflegung. Am Ende gemeinsame Einkehrmöglichkeit im Hotel Zuflucht (Mittagessen). Wegstrecke 8km, 270 Höhenmeter in einem Stück steil ansteigend

ZEIT
9:00 – 14:00 Uhr
TREFFPUNKT
Parkplatz (Bushaltestelle) beim Hotel Zuflucht (L92)
TEILNEHMER
Menschen in Trauer, max. 15 Personen
ANMELDUNG
Direkt online auf der Homepage www.kirche-nationalpark-schwarzwald.de · Telefon 07841 668403
REFERENTEN
Helga Klär, Veronika und Ralf Decker und weitere TrauerbegleiterInnen (Kirche im Nationalpark) · Tel. 0170 1528051


Beauftragung neuer ehrenamtlicher HospizbegleiterInnen

My Image

Im katholischen Gemeindezentrum Kappelrodeck konnte der ökumenische Hospizdienstes Achern – Achertal 12 neue ehrenamtliche HopizbegleiterInnen aus der Ortenau aussenden.

Unter der Leitung von Brigitte Wörner und dem Ökumenischen Hospizdienst Achern-Achertal wurden in 80 Stunden und einem einwöchigen Praktikum auf einer Palliativstation oder in einem Hospiz Inhalte wie Biographie Arbeit, Selbstpflege und Datenschutz, Kommunikation, Sterberituale, Besuche eines Bestatters, Umgang mit Schwerstkranken, Sterbenden und Ihre Familie, Netzwerkarbeit, Trauer u.a.m vermittelt. Die Ausbildung dauerte ein Jahr und umfasst 6 Abende und 5 Kurssamstage.

Das Leben so Brigitte Wörner wurde aus einem anderen Blickwinkel kennengelernt; alle haben sich auf den Weg gemacht, von der Hospizgruppe Rheinau (1), Oberes Renchtal (3), Hospizdienst Oberkirch (2) und dem Ökumenischen Hospizdienst Achern-Achertal (6).

In der von Erika Maier am Klavier begleiteten und von Fr. Gisela Ehrhardt Gemeindereferentin der Seelsorgeeinheit St. Nikolaus Achertal geleiteten Beauftragungsfeier stellten sie den Psalm 139 in den Mittelpunkt „Herr; du hast mich erforscht und kennst mich, leite mich auf dem Weg der Ewigkeit“. In Ihrer Ansprache ging Sie auf die Schätze ein, welche vergehen – doch Jesus spricht von dem Schatz welcher nicht vergeht. Er ist im Herzen und wird dem Himmel zugeordnet. Kostbare Worte, Herz und Schatz – wir sollen uns Schätze der Zuwendung sammeln – und ja, Sie sorgen sich um die Menschen werden so zur Sorge gegen die Dunkelheit. Gut dass Du da bist. „Von allen Seiten umgibst du mich“ in welchem der Psalm 139 vertont wurde klang musikalisch nochmals die Zusage, dass Gott ständig bei uns ist.

Im Einzelsegen und der persönlich gesprochenen Beauftragung wurde jeder neuer Hopizbegleiter namentlich aufgerufen. Diese sind Bohnert Cornelia, Eckerle Erika, Fuchs Ursula, Huber Ulrike, Höll Andrea, Leins Christina, Lehmann Renate, Marx Martina, Rösch Viktor, Schindler Tanja, Schnöder Rositta und Wimmer Natalie.

Eine gelbe Rose und ein Licht, welches vielleicht entzündet werden kann nach einer Begleitung, überreichte Silke Bohnert und Annette Pfliehinger.
Silke Bohnert dankte am Ende Brigitte Wörner für die Kursleitung und Ihr Engagement für die Hospiz- und Trauerarbeit mit einem Blumenstrauß.
Der Abend klang mit Sekt, Getränken und einen kleinen Imbiss gemütlich aus.

Die nächste öffentliche Veranstaltung des ökumenischen Hospizdienstes Achern –Achertal findet am Buß- und Bettag in der evangelischen Kirche Kappelrodeck am 20.11.2019 um 20.00 Uhr mit einer Lesung mit Prof. Dr. Albert Biesinger von de Universität Tübingen zum Thema satt. Der Eintritt ist frei.


Großes Interesse am ersten Kurs in "Letzter Hilfe"

Achern. Erstmals vermittelte der ökumenische Hospizdienst Achern-Achertal Grundwissen rund um die Begleitung Schwerkranker und sterbender Menschen.

Im Gemeindehaus St. Josef in Achern fanden sich dazu zahlreiche Interessierte ein und ließen sich von einer Geschichte über einen Sterbenden in den Bann ziehen. 

Silke Bohnert vom Hospizdienst brachte einen leeren Reisekoffer mit. „Was ist zu tun, wenn es nichts mehr zu tun gibt?”, fragte sie. Sie stellte den Hospizdienst Achern-Achertal und eine Begleitung durch geschulte ehrenamtliche Hospizbegleiter vor. Die Palliativ-Pflegefachkraft Kerstin Schoch vom Ortenau-Klinikum Brückenpflege berichtet vom Beratungs- und Betreuungsdienst für Patienten mit Tumorerkrankungen in Palliativ-Situationen, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Mit eingebunden wurde Hausärztin Barbara Kowollik-Schneider, die aufklären und das Nachdenken über eine Umstellung der Therapie in Gang bringen kann. Sobald palliative Ziele in den Mittelpunkt gestellt würden, könne auch der Wunsch aufkommen zu Hause zu sterben. Mit einer guten Symptom-Kontrolle ist das meist auch möglich. 

Im Lauf des Abends wurde deutlich, dass es ein umfangreiches Hilfesystem gibt und wie man es in Anspruch nehmen kann. Die Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) beispielsweise kommt zu den Schwerkranken nach Hause, unterstützt den Hausarzt, begleitet die Familie und gibt Sicherheit bei der fortschreitenden Krankheit. 

Palliativ-Arzt Horst Gaiser erläuterte die Möglichkeiten des Palliativ-Teams Ortenau, das mit seinen Leistungen unter anderem das Budget des Hausarztes entlastet. Er erklärte auch körperliche Vorgänge im Sterben. Beim Thema „Ernährung am Lebensende” wurde deutlich, dass ein reduziertes Trinkverhalten Teil des Sterbeprozesses und nicht Ursache für das Sterben ist.

Die Palliativ-Station des Josefskrankenhauses in Offenburg wurde von Schwester Elisabeth Huber einfühlsam vorgestellt. Ihr Team sehe oft nur Teile des Sterbeprozesses, da Schwerstkranke häufig nach Hause möchten, um zu Sterben. Melanie Friedrich vom Haus Maria Frieden, dem einzigen Hospiz im Ortenaukreis, sprach Zeichen und Symptome am Lebensende an. Es gebe oft ein Aufblühen vor dem Sterben, wenn viele Medikamente abgesetzt würden, und auch eindrückliche Veränderungen eines Menschen kurz vor seinem Tod.

Der Abend endete mit dem Beitrag über das Trauern und Hilfen in der Trauer von Gabriele Bögershausen. Der Trauer eine Heimat zu geben ist ihr Ansatz. Das sei in Trauergruppen und Einzelgesprächen möglich. Aber es falle nicht leicht, Hilfe anzunehmen, wusste die Trauerbegleiterin. Es gelte nach dem Verlust eines geliebten Menschen wieder in das „andere Leben“ zurückzufinden. Die Zeit der Trauer bestimme jeder Mensch für sich selbst.

Jeder Referent legte ein Symbol für seine Hilfen in den Reisekoffer. In der anschließenden Diskussion konnten die Teilnehmer des ersten Letzte-Hilfe-Kurses in Achern bei den Fachleuten nachfragen. Das wurde auch reichlich genutzt. Manfred Scheurer vom Hospizdienst Achern-Achertal dankte allen Akteuren mit einem Weinpräsent.

Das nächste Angebot des ökumenischen Hospizdienstes Achern-Achertal ist ein Ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Kappelrodeck am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr. Daran schließt sich eine Lesung des Theologie-Professors Albert Biesinger aus dem im Kösel-Verlag erschienenen Buch „Gibt es ein Leben nach dem Tod?” an. Er liest Antworten von Forschern, die sie so einfach formuliert haben, dass auch Kinder sie verstehen können. 


Kurs:

"Letzte Hilfe – Am Ende wissen wie es geht"

7. November 2019 · 18:00 Uhr · Kath. Gemeindehaus St. Josef, Kirchstraße 23-1

Eine Veranstaltung des ökumenischen Hospizdienstes Achern-Achertal in Kooperation mit der PTO/SAPV-Team Ortenau, der Brückenpflege Ortenau, der Palliativstation Offenburg, dem Hospiz Offenburg und Ärzten.

"Stellen Sie sich vor, Sie sind unheilbar krank, sterbend, einsam, in tiefer Trauer
oder ein Angehöriger befindet sich in seiner letzten Lebensphase –
alles ist still und leer
…..und dann fängt sie jemand auf!"

Erster Kurs in „Letzter Hilfe” in Achern

Hospizdienst Achern-Achertal vermittelt Grundwissen rund um die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen

Achern. „Erste Hilfe” lernt jeder Führerschein-Anwärter, damit er weiß, wie er Verletzten helfen und vielleicht sogar Leben retten kann. „Letzte Hilfe” dagegen ist bisher wenig bekannt. Dabei geht es darum, einem Menschen am Ende seines Lebens zu helfen. Am 7. November um 18 Uhr findet dazu ein Kursabend im Gemeindehaus St. Josef in Achern neben der katholischen Kirche in der Kirchstraße statt.

„Die Betreuung und Begleitung Schwerkranker und sterbender Menschen sollte nicht allein Fachkräften vorbehalten bleiben”, sagt Silke Bohnert, die Leiterin des Ökumenischen Hospizdienstes Achern-Achertal. Die Palliativ Care Fachkraft weiß aus ihrer Berufserfahrung mit Sterbenden, das viele gern bis zum Ende zu Hause bleiben möchten. Doch die Unsicherheiten, die ihre Angehörigen damit verbinden, sind groß.

Deshalb bietet der Hospizdienst Achern-Achertal in Zusammenarbeit mit dem Palliativ-Team Ortenau und dem Hospiz Maria Frieden in Offenburg erstmals einen Kurs in „Letzter Hilfe” für jedermann an. Er dauert mit Pause rund drei Stunden und trägt den Untertitel „Am Ende wissen wie es geht”. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es wird um Spenden für den Hospizdienst Achern-Achertal gebeten.

Wer teilnimmt, wird von mehreren Fachleuten mit den Hilfen vertraut gemacht, die es am Lebensende gibt: ehrenamtlich tätige Hospizhelfer, ambulante Pflegedienste, Brückenpflege und spezielle Palliativ-Versorgung. Sie können in Anspruch genommen werden, wenn ein Angehöriger eine unheilbare Erkrankung hat und seine Lebenserwartung begrenzt ist.

Was Brückenpflege bedeutet und was das Palliativ-Team Ortenau leistet, das erklärt Oberarzt Horst Gaiser vom Palliativ-Team Ortenau. Der Palliativ-Mediziner hat das Konzept für Kurse in „Letzter Hilfe” aus Bayern in die Ortenau mitgebracht. Der allererste Kurs in „Letzter Hilfe” im Ortenaukreis fand im Juni in Lahr statt und hatte rund 60 Teilnehmer hatte.

Die niedergelassene Ärztin Barbara Kowollik aus Achern wird die Rolle des Hausarztes bei der Begleitung Schwerkranker zu Hause beschreiben. Melanie Friedrich vom Haus Maria Frieden, dem einzigen Hospiz im Ortenaukreis, spricht Zeichen und Symptome am Lebensende an. Erläutert werden auch die Möglichkeiten von ambulanten Hospizdiensten und von Palliativ-Stationen in Kliniken.

Doch neben den professionellen Diensten können auch die Angehörigen einem Kranken zur Seite stehen. „Wir wollen zeigen, was Angehörige und Freunde tun können”, so Silke Bohnert. Der Kurs endet mit einem Beitrag über das Trauern und Hilfen in der Trauer von Trauerbegleiterin Gabriele Bögershausen und der Beantwortung von Fragen durch die Experten.


My Image
ökumenischer Hospizdienst Achern-Achertal

Kirchstraße 25 · 77855 Achern

Telefon: 07841 21391
Telefax: 07841 6844592

Homepage: www.hospizdienst-achern.de

E-Mail: info@hospizdienst-achern.de

Bankverbindung:
Kath. Pfarrgemeinde Achern · Hospizdienst

Sparkasse Offenburg
IBAN: DE55 6645 0050 0000 9670 36
BIC: SOLADES1OFG